Ziel von Feng Shui ist “eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung”. Die chinesische Lehre von “schöner Wohnen” wurzelt im Taoismus und erfreut sich im Westen großer Beliebtheit. Auch wenn man nicht wirklich versteht, um was es eigentlich geht, bestellt derjenige, der auf sich hält und es sich leisten kann, die Feng-Shui-Fee oder den Feng-Shui-Meister in sein Heim. Bei unserem letzten Umzug war es die Idee meiner Freundin, eine Feng-Shui-Expertin zu Rate zu ziehen.

Einige Ansätze des Feng Shui sind durchaus nachvollziehbar und vernünftig. Andere eher seltsam und für uns Westler nur schwer zu verstehen. Vom Chi haben wir ja schon durch Akkupunktur und Tai Chi gehört. Feng Shui, Akkupunktur und Tai Chi haben auch hierzulande viele Änhänger, sind aber auch, vor allem wegen der vielen Versprechen, die sie zu machen scheinen, heftig umstritten. In der Regel sind alle diese traditionellen Tätigkeiten aus China recht teuer. Ihre Anbieter lassen sich ihre Dienst teils früstlich vergüten.

Das mag ein Grund sein, warum beispielsweise der Einsatz von Feng Shui nicht verbreiteter ist. Für zwei tage beratende Tätigkeit, Rechenleistung und Besuch, Dokumentenerstellung und Erfassung des Chi kommen leicht über 700,- EURO zusammen. Da man aber den Nutzen, den es haben könnte, nicht nachweisen kann, sind diese Preise deutlich zu hoch.

Wenn man nun aber ein Zimmer zu vermieten hat, eine Ferienwohnung vielleicht, dann ist das etwas anderes. Im Zweifel könnte man damit werben, dass das Gästezimmer oder die Wohnung nach den Gesetzen des Feng Shui besonders angenehmen, erholsame Energien besitzt. So könnte man sich neue Kundenkreise erschließen und für bestimmte Gäste besonders attraktiv erscheinen.

Später berichte ich an dieser Stelle über unsere Erfahrung mit Feng Shui für die Wohnung!

http://de.wikipedia.org/wiki/Feng_Shui

Foto: Auswandern Malaysia